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„Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden. Die Menschen haben es in der Beherrschung der Naturkräfte so weit gebracht, daß sie es mit deren Hilfe leicht haben, einander bis auf den letzen Mann auszurotten. Sie wissen das, daher ein gut Stück ihrer gegenwärtigen Unruhe, ihres Unglücks, ihrer Angststimmung“

Sigmund Freud
„Das Unbehagen in der Kultur“, 1930

Der amerikanische Geschichtspsychologe Lloyd de Mausse sagt, dass „alle Kriege perverse sexuelle Rituale“ sind und „Gruppenphantasien der Geburt“, der Geburt einer stärkeren Nation, als sie es vor dem angestrebten Krieg war – durch Krieg.


„… die Linke kann daher, als ein Produkt dieser Gesellschaft, einen Teil ihres Selbstverständnisses aus den Händen ihrer Feinde entgegennehmen, solange sie sich nicht selbstkritisch als ihr Produkt begreift. Sie agiert dann, was sie zu reflektieren hätte.“

Fußnote: „Mit dem Erlöschen der (Selbst-)Reflexion ist bürgerliche Herkunft dann bei Genossen nur noch in der Aktionsform, als seiner Quellen nicht bewusstes Handeln, nicht mehr als Wissen nachweisbar“.

Peter Brückner, „Kritik an der Linken“

www.ssoar.info/ssoar/handle/document/2242


„In der revolutionären Tätigkeit fällt das Sich-Verändern mit dem Verändern der Umstände zusammen“
Karl Marx, „Deutsche Ideologie“

„Die Aufhebung der Selbstentfremdung macht denselben Weg wie die Selbstentfremdung“
Karl Marx, „Ökonomisch-philosophische Manuskripte“


„Das Bekannte ist darum, weil es bekannt ist, nicht erkannt“
GWF Hegel, „Phänomenologie des Geistes“